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100 Tage im Amt

Emine Demirbüken-Wegner (EDW) hat die ersten 100 Tage in ihrer Amtszeit als stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Soziales und Bürgerdienste hinter sich. Nach einem diskussionsreichen Weg ins Amt ist sie mit 200% durchgestartet.  Fachlich-sachlich standen sofort die Haushaltsberatungen an. Zunächst im Bezirksamt, danach die Diskussionen und Beschlussfassungen in den Gremien der Bezirksverordnetenversammlung. „Zudem bin ich durch meine Verwaltung gegangen, habe die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Aufgabenbereiche kennengelernt und dabei die eine oder andere Erkenntnis gewonnen, was zum Besseren bewegt werden sollte. Ich bin mit Amtsantritt mitten in die Vorbereitung der Wahlen zur bezirklichen Seniorenvertretung gekommen. Da war wirklich nicht alles von der politischen Seite zum Besten bestellt. Also galt es hier, ins Rad zu greifen. Wir starteten mit dem Ende der meisten Pandemiebeschränkungen in die Reihe der Seniorenkonzerte. Manches knirschte hier. Das haben wir dann auch hinbekommen. Und mit dem Ende des Monats Februar wurden wir von den Auswirkungen des Ukrainekrieges überrollt.“ sagt EDW. Sie leitet zwei Ressorts, die nicht nur viel soziales Engagement abverlangen, sondern auch in der Vergangenheit nicht gerade sehr bürgernah waren. „Meine Bereiche Bürgerdienste und Soziales sind letztlich Querschnittressorts. Ich bin in allen Ämtern und Fachbereichen auf hochmotivierte und außerordentlich qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestoßen. Bürgernähe, Willkommenskultur, Serviceorientierung, das sind alles Vokabeln, die ich der Verwaltung glücklicherweise nicht buchstabieren musste. Hier und da gab und gibt es Bremsklötze, vielleicht auch manche davon in der Vergangenheit politisch motiviert. Die lösen wir nach und nach. Seit Beginn meiner zunächst ehrenamtlichen, später hauptberuflichen Tätigkeiten war und bin ich immer gesellschaftlich unterwegs. Mich leitet seit vielen Jahrzehnten die Philosophie, für die Menschen und mit den Menschen zu arbeiten. Was zählt, ist Reinickendorf! Das ist für mich keine abgedroschene Phrase, sondern Verpflichtung, Aufgabe und Herausforderung. Reinickendorf, das sind Menschen, alte, junge, aktive und engagierte. Das sind Menschen mit Handicap, das sind Familien, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen und Lebensweisen, kurzum: eine bunte und vielfältige Mischung. Diese Menschen sollen sich hier wohlfühlen, den Bezirk als echte Heimat empfinden. Was ich dazu beitragen kann, das will ich tun: mit Schwung und Herzblut, mit Verstand und Seele.“