Machbarkeitsstudie Wärmewende im Quartier Luisenhof und Hinter der Dorfaue – informieren, mitreden, mitgestalten
Einladungsflyer mit Informationen zur Beteiligungsveranstaltung am 19.09.2026. (Copyright: Bezirksamt Reinickendorf)Eine der großen Herausforderungen zum Erreichen der Klimaziele auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene ist die Transformation der Wärmeversorgung – insbesondere in Bestandswohngebieten. Mit Hilfe von Machbarkeitsstudien und Fördermitteln können erste Untersuchungen Aufschluss darüber geben, ob und unter welchen Bedingungen dies möglich sein könnte. Seit einigen Jahren unterstützt die bezirkliche Klimaleitstelle die Anwohnerinitiative „Runder Tisch Energiewende“ in Alt Reinickendorf bei der Einwerbung von Fördermitteln für eine eingehende Prüfung, ob und wie eine nachbarschaftliche Wärmeversorgungslösung möglich und sinnvoll umsetzbar sein könnte.
2026 ist es geglückt, nach einer öffentlichen Vergabe, den Dienstleister Megawatt Ingenieurgesellschaft mbH zu binden, der diese zentralen Fragen untersucht.
Die Machbarkeitsstudie Wärmewende Luisenhof und Hinter der Dorfaue (Projektlaufzeit: 04/2026-12/2026) wird im Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung 2 (BENE 2) gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Landes Berlin (Förderkennzeichen 2311-B3-M).
Im Rahmen dieses Projektes findet am 19. September 2026 von 11 Uhr bis 13.30 Uhr im Gemeindehaus Stegeweg, Stegeweg 5-11, 13407 eine erste Beteiligungsveranstaltung statt. Die Veranstaltung richtet sich an die Anwohnerinnen und Anwohner der denkmalgeschützten Siedlung Luisenhof und Hinter der Dorfaue in Alt-Reinickendorf, im Gebiet ansässige Unternehmen und Einrichtungen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Alle Altersgruppen sind herzlich zum Mitmachen eingeladen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bezirksbürgermeisterin Demirbüken-Wegner (CDU): „Für die Umsetzung der Wärmewende in Reinickendorf brauchen wir das Engagement und den Zusammenhalt aus Nachbarschaften und Kiezen, wie diesem in Alt-Reinickendorf. Ich freue mich daher sehr, dass es gelungen ist, die Grundlage mit dieser ersten Machbarkeitsstudie aus den Fördermitteln der EU und des Landes Berlin in unserem Bezirk zu schaffen. Ein herzlicher Dank geht an die Eigentümerinitiative ,Runder Tisch Energiewende‘, die sich mit großem Engagement um die Umsetzung einer nachbarschaftlichen Lösung bemüht und wünsche dafür nur das Beste und gutes Gelingen für eine erfolgreiche Transformation.“