Bezirksbürgermeisterin besucht das Unternehmen „ITQAN“
Von links: Christine Kretlow, Wirtschaftsförderung Bezirksamt Reinickendorf, Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner, Betriebsleiter und Mitgründer Monir Alzatari sowie Qualitätsmanagerin Emel KumruDas Unternehmen „ITQAN“ hat sich in wenigen Jahren von einer Geschäftsidee zu einem erfolgreichen Lebensmittelhersteller entwickelt. Bei einem Besuch am Unternehmensstandort am Mittwoch, den 24. Juni informierte sich Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) über die Entwicklung des Betriebs und dessen weitere Wachstumspläne.
Das Unternehmen produziert in einer denkmalgeschützten Halle im Bezirk, die nach längerem Leerstand zu einem modernen Produktionsstandort umgebaut wurde. Mit Investitionen von rund 3,5 Millionen Euro entstand dort in den vergangenen Jahren ein leistungsfähiger Produktionsbetrieb. Bis zur Corona-Pandemie lag der Schwerpunkt auf der Belieferung von Gastronomie und Großhandel. Während der Pandemie baute ITQAN zusätzlich den Vertrieb über den Einzelhandel auf und erschloss sich damit neue Absatzmärkte. Der Großhandel blieb dabei ein wichtiger Bestandteil.
Heute stellt „ITQAN“ hausgemachten Hummus her und vertreibt seine Produkte unter der Marke „Like Home“. Mit rund 20 Produkten im Sortiment und einer wöchentlichen Produktion von etwa acht Tonnen Hummus hat sich das Unternehmen zu einem bundesweit tätigen Lebensmittelhersteller entwickelt. Die Produkte sind in rund 670 Filialen von Rewe und Edeka erhältlich. Seit März dieses Jahres werden zudem erstmals Kaufland-Filialen in Berlin beliefert. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, erweitert das Unternehmen derzeit seine Kapazitäten. Zusätzlich zur bestehenden Produktionsfläche wurden weitere Lager- und Kühlflächen angemietet.
Während des Rundgangs informierte Betriebsleiter und Mitgründer Monir Alzatari über die Entwicklung des Unternehmens von der Gründung im Jahr 2017 bis zum heutigen Produktionsbetrieb. Einblicke in die Produktionsabläufe sowie die hohen Qualitätsstandards erhielten die Gäste durch Qualitätsmanagerin Emel Kumru, die die einzelnen Herstellungs- und Kontrollprozesse vorstellte.
„Mit ITQAN ist eine beeindruckende Entwicklung gelungen. Nach einem schweren Brand stand die denkmalgeschützte Halle über Jahre leer. Heute ist sie moderner Produktionsstandort für Lebensmittel, die bundesweit in den Handel geliefert werden. Unternehmen wie ITQAN stärken unseren Fuchsbezirk, schaffen Arbeitsplätze und zeigen, wie erfolgreich nachhaltiges unternehmerisches Engagement sein kann“, sagt Emine Demirbüken-Wegner.