Kaffeewette: Spenden-Pakete an Kältehilfe übergeben
Von links: Sozialarbeiter Norbert Kruschel, Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner und Wettinitiator Michael Lind.Nach der riesigen Freude über die Rekord-Spende der Reinickendorferinnen und Reinickendorfer bei der diesjährigen Kaffeewette, begann heute die Verteilung der insgesamt 5822 Kaffeepäckchen an die Bedürftigen im Fuchsbezirk:
Im Wohnheim für wohnungslose Menschen an der Kopenhagener Straße übergaben am Mittag Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) und Wettinitiator Michael Lind die Riesenladung für die Kältehilfe der Berliner Stadtmission. Neben dem Wohnheim Kopenhagener Straße wird der Kaffee auch erneut in den Notübernachtungen Lehrter Straße und am Containerbahnhof verteilt. In diesen drei Einrichtungen der Berliner Stadtmission übernachten in der Winterzeit täglich insgesamt etwa 295 Personen, die ansonsten die Nacht auf der Straße verbringen müssten.
Außerdem gehen 1000 Kaffeepäckchen an das Streetwork-Projekt „Teen Challange“, das vor Ort am Franz-Neumann-Platz, dienstags bis freitags (von 14 bis 17 Uhr) warme Getränke und Mahlzeiten für obdachlose Menschen anbietet.
„Dass wir unser Rekordergebnis vom Vorjahr noch steigern konnten, beweist einmal mehr, welch großes Herz die Menschen im Fuchsbezirk habe. Ich danke allen, die mit so viel Leidenschaft gesammelt und dazu beigetragen haben, den Bedürftigen in der kalten Jahreszeit dieses beeindruckende Zeichen der Solidarität und Mitmenschlichkeit zu senden!“, sagte Bürgermeisterin Demirbüken-Wegner.
Die zwölf Berliner Bezirken hatten in diesem Jahr insgesamt 18847 Kaffeepakete gesammelt. Zum dritten Mal in Folge hat sich Reinickendorf dabei als Sammel-Champion im Wettstreit mit den anderen elf Bezirken durchgesetzt. Gewonnen haben am Ende jedoch alle: Jeder Bezirk, der es schaffte, mehr als 500 Kaffeepäckchen zu sammeln, erhielten vom jeweiligen Wettpaten je 2.500 Euro zusätzlich für die Kältehilfe im Bezirk.
Die Berliner Kältehilfe bietet täglich wohnungslosen Menschen einen sicheren Schlafplatz, warme Mahlzeiten, Kleidung, Hygienemöglichkeiten sowie ein Beratungsangebot. Insbesondere in den Wintermonaten werden dadurch Leben gerettet. In der Hauptstadt leben etwa 40.000 Menschen ohne Wohnung.