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Interkulturelle AVA-Frauenrunde traf sich zur Nach-Wahlbetrachtung

Die Interkulturelle AVA-Frauenrunde ist im Mehrgenerationenhaus in der Auguste-Viktoria-Allee beheimatet. Jeden letzten Donnerstag im Monat treffen sich die rund 20 Frauen zum zweiten Frühstück und diskutieren ihre Erlebnisse und Erfahrungen im Kiez. Hier treffen sich aber nicht ‚irgendwelche‘ Frauen.

Vielmehr ist dies eine bunte Mischung von Integrationslotsinnen, Sozialarbeiterinnen und ehrenamtlich tätigen Frauen mit Migrationshintergrund, die sich im Ortsteil Reinickendorf-West teilweise seit mehr als 20 Jahren engagieren. Jede der Teilnehmerinnen steckt mitten im Kiez, jede weiß immer wieder neue ‚Geschichten‘ von und um Menschen aus dem Ortsteil beizusteuern. Hier ist auf freiwilliger Basis ein engmaschiges Netzwerk an Sozial- und Gesellschaftskompetenz für Reinickendorf-West entstanden, das in dieser Qualität und Tiefe keine Konkurrenz kennt. Am letzten Donnerstag im September trafen nun die Damen mit der wiedergewählten Wahlkreisabgeordneten Emine Demirbüken-Wegner zusammen. Kein erstes Treffen, eigentlich mehr ein regelmäßig wiederkehrendes! Und dennoch unterschied es sich diesmal von den anderen. „Ich bin häufig Gast der AVA-Frauenrunde“ erläutert Demirbüken-Wegner. „Das schöne hier ist, dass es nicht um Politik im eigentlichen geht, sondern die Probleme und Entwicklungen im Ortsteil die Gespräche beherrschen. Das ist ein Erfahrungsaustausch unter Praktikern. Ich kann hier nur lernen!“

Dennoch war dieser eine Donnerstag dann eher politisch beherrscht. Wie haben die Bürgerinnen und Bürger den Wahlkampf in Land und Bezirk empfunden? Wie kamen die Aktivitäten der wahlkämpfenden Politikerinnen und Politiker im Kiez an? Welche Erwartungshaltungen verbinden sich mit den Wahlergebnissen im Land, im Bezirk und im Wahlkreis? Ungewöhnlich politisch, aber immer mit einer ordentlichen Portion Lachen und Fröhlichkeit verging der Vormittag einer Nach-Wahlbetrachtung.

Interkulturelle AVA-Frauenrunde traf sich zur Nach-Wahlbetrachtung