Gemacht
06.07.2020, 14:31 Uhr
… und es werde Licht??? – Quäkerstrasse bekommt neue LED-Leuchten in 2021

Man glaubt es nicht…
seit 2017 dauern die Bemühungen an, in der Quäkerstrasse die Beleuchtungssituation zu verbessern. Als Mitte/Ende der 1960er Jahre die damalige ‚Neue-Heimat‘-Gewerkschaftssiedlung erbaut wurde, fand die öffentliche Beleuchtung nur auf einer Strassenseite statt. Was damals als ausreichend empfunden wurde, ist in der heutigen Zeit nicht nur nach Einschätzung der dort wohnenden Bürgerinnen und Bürger für rund die Hälfte eines Jahres eine Zumutung.
Die städtische GEWOBAG hat in den letzten knapp 10 Jahren sehr viel in die Sanierung der Wohnungen und Gebäude investiert. Zudem wurde das Wohnangebot für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger qualitativ deutlich verbessert. Das Seniorenhaus „WohnAktiv“ ist beispielhaft für ein solches Modell altersgerechten Wohnens. Aber nicht nur der ältere Teil der Bevölkerung profitiert. Auch für die Kinder und Jugendlichen entstanden neue Freizeitangebote, die „Klixarena“ sei hier an erster Stelle genannt. Die im Foxweg ansässige ‚Reineke-Fuchs-Grundschule‘ verzeichnet Jahr für Jahr steigende Schüleranmeldungen. Es sind also mehr Menschen draußen unterwegs. Jedem aufmerksamen Betrachter ist dabei klar, dass für die ‚Sichtbarkeit von Mensch und Strasse‘ in der Dämmerung und im Dunkel mehr getan werden muß.

Die Wahlkreisabgeordnete Emine Demirbüken-Wegner begann kurz nach ihrer Wiederwahl 2016, Bezirk, Land und Beleuchtungsträger zu ‚bearbeiten‘. Im Ergebnis sagte nach mehreren Zwischenanchrichten die zuständige Senatsverwaltung für Verkehr, Umwelt und Klimaschutz (SenUVK) im September 2019 eine entsprechende Investition in LED-Leuchten für 2020 zu. Nun erhielt Demirbüken-Wegner von SenUVK-Staatssekretär Streese die Mitteilung, dass ‚corona-bedingt‘ erst im zweiten Quartal 2021 mit der Realisierung zu rechnen ist. „Um das zu beurteilen, schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Einerseits hat mir Herr Streese sehr plausibel erklärt, warum es zur weiteren Verzögerung kommt. Ich bin ihm für sein Engagement hier auch sehr dankbar. Andererseits haben wir eine weitere ‚dunkle Jahreszeit‘ vor uns, in der die Menschen im Kiez sich auf der Strasse am frühen Morgen, abends sowie nachts nicht wohlfühlen werden. Deshalb nehme ich irgendwie resignierend zur Kenntnis, dass dieser Senat vier Jahre und vier Anläufe braucht, um auf Bürgerwünsche zu reagieren.“ kommentiert Demirbüken-Wegner die Entscheidung zur neuen Zeitachse.