Gemacht
04.02.2020, 21:54 Uhr
Nun klare Verhältnisse vor Edeka-Markt Bernauer Strasse
 

Es war ein ständiges Ärgernis: vor dem Edeka-Markt in der Bernauer Strasse (ehem. Reichelt) gab es ein großes Durcheinander von Lieferverkehr und „Kurzzeitparken“. In erheblichen Maße wurde zudem der Fahrradverkehr behindert. Dieser wich auf den Gehweg aus und manche Fußgänger bekamen es mit der Angst zu tun. Es kam häufiger zu gefährlichen Situationen. „Gerade in diesem Bereich meines Wahlkreises wohnen sehr viel ältere Menschen. Diese fühlten sich nicht sicher zwischen Fahrrad-, PKW- und LKW-Verkehr.“ erklärt Emine Demirbüken-Wegner die Situation vor Ort. Dies ist nun endgültig vorbei.

Wörtlich heißt es dazu im Bericht des Bezirksamtes Reinickendorf an die Bezirksverordnetenversammlung (Drucksache-Nr: 1894/XX-01 vom 27.01.2020):

„Das Bezirksamt hat auf der Grundlage des Pilotprojekts „protected Bike Lane“ der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz die verkehrsrechtliche Anordnung für die Anlegung eines geschützten Radfahrstreifens in der Bernauer Straße – vor dem Edeka-Markt – erhalten und ausgeführt. 

Damit erhalten Radfahrende einen deutlich höheren Schutz in diesem kritischen Bereich. Damit auch das unerlaubte Parken auf dem Gehweg unterbunden wird, wurden Fahrradabstellanlagen eingebaut. 

Das Be- und Entladen von Waren und Postlieferungen ist auf dem Ladehof des Edeka-Marktes möglich, so dass keine Einrichtung einer  Ladezone zu Lasten von Parkplätzen erforderlich ist.“

„Ich bin der verantwortlichen Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt dankbar, dass sie mit Ihrer Verwaltung hier in doch recht kurzer Zeit eine neue und deutlich überschaubarere Situtation geschaffen hat.“ kommentiert Demirbüken-Wegner den heutigen Zustand.