Gemacht
15.11.2019, 21:16 Uhr
P R E S S E E R K L Ä R U N G
Thema: Einsamkeitsbeauftragte/r
Die einsamen Menschen in unserer Stadt sind der Koalition nicht wichtig!
“Wie zu erwarten war, lehnte die Koalition - insbesondere lautstark unterstützt durch die FDP - die Einsetzung eines Einsamkeitsbeauftragten für das Land Berlin endgültig mit fadenscheinigen Begründungen ab,” erklärte die ehrenamtspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion und Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Jugend und Familie, Emine Demirbürken-Wegner zur gestrigen Debatte im Plenum des Berliner Abgeordnetenhauses.

„Dass sich die Koalition im Grunde herzlich wenig um die Belange einsamer Menschen schert, ist der Öffentlichkeit nicht verborgen geblieben. Denn schon in den Ausschusssitzungen zum Thema zeigten sich die Damen und Herren erheblich ignorant gegenüber der Realität, obwohl bereits jeder 10. Einwohner/ jede 10. Einwohnerin unter Einsamkeit und den damit verbundenen erheblichen gesundheitlichen Folgen leidet.

Hinzu kommt die Unbelehrbarkeit hinsichtlich der Empfehlungen und Einschätzungen von Expertinnnen und Experten aus der dazu geführten Anhörung im August. Schwere Erinnerungslücken an das Wortprotokoll machten sich schon nach wenigen Wochen bemerkbar. Diese sind jetzt zur vollständigen Negierung der Gesamtproblematik mutiert und münden, wie so oft bei Rot-Rot- Grün, in Totalverweigerung und Ablehnung. Das wundert nicht bei geborenen Bedenkenträgern, denen die Übernahme von Verantwortung eigentlich eine Bürde ist.

Unser Ziel ist jedoch, dass für die vielen Betroffenen endlich ein adäquates und tragfähiges Hilfenetz entwickelt und umgesetzt wird. Denn das gibt es trotz lautstarker Versicherungen der Regierungsparteien zurzeit nicht! Nach unserer Ansicht und der vieler Fachleute aus Wissenschaft und Praxis könnte jedoch ein Einsamkeitsbeauftragte/r erheblich dazu beitragen, ein solches Netz zu implementieren, um zielgerichtet Angebote für einsame Menschen vorzuhalten. Das ist unser aller Verantwortung!! -Wir jedenfalls stellen uns dieser Verantwortung.

Die CDU wird deshalb weiter am Thema bleiben und damit ganz nah an den Menschen.