Gemacht
26.09.2019, 10:25 Uhr | Lisa Bubert
Die Reinickendorfer „Füchse“-Jagd der Jungen Union Berlin erzielt gutes Spendenaufkommen für das Kinderhospiz Sonnenhof

Am Sonntag, den 22.09.2019, veranstalteten die Junge Union Berlin und die Reinickendorfer Füchse ein Benefizfußballspiel zugunsten der Björn-Schulz- Stiftung. Insgesamt kamen aus Eintritt, Tombola und Verzehr, sowie dank der großzügigen Aufrundung der Summe durch LVM Aziz Akseki 2.000 Euro zusammen. Das Geld fließt in das stiftungseigene Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin Pankow.

Als Unterstützer fungierten der Landesvorsitzende der CDU-Berlin und Bundestagsabgeordnete Kai Wegner, dessen Stellvertreter und Bezirksbürgermeister von Reinickendorf, Frank Balzer, der Vereinspräsident der Füchse und Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete Frank Steffel sowie die Vorsitzende des Bildungsausschusses und Abgeordnete Emine Demirbüken-Wegner.

In der Halbzeitpause gab der Vertreter des Kinderhospizes, Herr Frank Kolasinski, einen Einblick in das alltägliche Leben im Sonnenhof und berichtete über die bewegenden Schicksale der betroffenen Familien. Emine Demirbüken-Wegner, ehemalige Staatssekretärin für Gesundheit in Berlin, äußerte sich in ihrem schriftlichen Grußwort wie folgt: „Die Diagnose von lebensverkürzenden Krankheiten sowie der Eintritt des Todes als Endstadium bedeutet für die Betroffenen wie deren Angehörige einen tiefen Einschnitt ins Leben und ist mit einer hohen und nicht nur psychischen Belastung verbunden. Ich bin begeistert, wie viel Herzblut, Ideen, Fleiß und Arbeit die Organisatoren im Vorfeld der Veranstaltung in diese großartige, ehrenamtliche Aufgabe investiert haben. Egal wie das Spiel ausgehen wird, es wird dennoch ein Sieg der Humanität!

Die Organisatoren zeigten sich bewegt über den großen Zuspruch. „Ich bin dankbar über die zahlreichen Zuschauer, welche das Kinderhospiz mit ihren Spenden in dessen Arbeit unterstützten. Es ist bemerkenswert, was Ehrenamt tagtäglich leistet. Egal ob karitativer, sportlicher oder politischer Natur, Ehrenamt schweißt zusammen und vollbringt Großes!“, so Lisa Bubert, Landesschatzmeisterin der Jungen Union Berlin.

Meine Mannschaft unterlag zwar mit 16:2 nur knapp den Füchsen, aber das Ergebnis war heute sowieso nebensächlich. Heute gab es nur Gewinner! Wir sind froh und stolz, so viele Menschen für unser Vorhaben begeistert zu haben. Damit haben wir einen kleinen Beitrag zum Wohle der Betroffenen geleistet“, so Christopher Lawniczak, Landesvorsitzender der Jungen Union Berlin. Und Stefan Nöske, stellvertretender Vorsitzender der Füchse Berlin (Abteilung Fußball), fasste abschließend zusammen: „Sport hat individuelle und gesellschaftliche Bedeutung. Er dient der Gesundheit, der Integration, der Selbstfindung, aber auch dem humanitären Miteinander. Es sind eben die sozialisierenden Funktionen des Sports, die dem Menschen Werte und Normen vermitteln, Berührungsängste auflösen und helfen, Vorurteile abzubauen. All diese Aspekte können wir mit dem Benefizspiel und dem verbinden.
Bilderserie