Gemacht
17.09.2019, 15:14 Uhr
Werden Sie Lesepate wie Emine Demirbüken-Wegner

Heutzutage sind Informationen durch das Internet und mobile Endgeräte wie Tablets und Smartphones immer greifbar: Ein Klick genügt, um in Echtzeit Zugriff auf Nachrichten, Mitteilungen und Auskünfte aller Art zu erhalten. Diese unvorstellbar große Flut an Informationen schwillt in jeder Sekunde weiter an, ohne dass dieser Strom jemals auf seinen Wahrheitsgehalt hin überprüft werden könnte – schlichtweg zu überwältigend ist diese Aufgabe.

Klar ist allerdings: Vieles im Netz ist nicht sauber recherchiert und inhaltlich bruchstückhaft, manches zu Werbe- oder gar Propagandazwecken bewusst falsch formuliert. Das Phänomen ist leider so bedeutsam geworden, dass „Fake News“ im Jahr 2017 als neuer Begriff in den Duden aufgenommen wurde, der mit manipulativer Absicht verbreitete Falschmeldungen in den sozialen Netzwerken beschreibt und längst seinen Weg in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden hat.

Zusammenhänge verstehen

Eine gedruckte Zeitung zu lesen, bietet die Chance, innezuhalten und nicht unterzugehen in der Informationsflut. Die Auswahl, was Fakt ist und was Fake, was wichtig und was unwichtig ist, nehmen den Leserinnen und Lesern die professionellen Journalisten in den Redaktionen ab. Durch ihre sorgfältige Arbeit ermöglichen sie es ihrem Publikum, Zusammenhänge zu verstehen, die an anderen einfach so vorbeirauschen. Sie können sich eine Meinung bilden, die mit Fug und Recht als fundiert gelten darf, und somit gut begründete Entscheidungen treffen.

Während viele überwältigt sind, weil eine vermeintlich wichtige Meldung nach der anderen per Push-Nachricht auf sie einprasselt, genießen Zeitungsleserinnen und -leser den Luxus, sich mit dem Geschriebenen intensiver auseinandersetzen zu können. Sie erhalten nur die bedeutsamsten Ereignisse des Tages: gebündelt, zusammengefasst und verständlich aufbereitet – jeden Morgen aufs Neue, aber nicht öfter. Damit trägt die gedruckte Zeitung nicht nur zur umfassenden Information, sondern auch zur Entschleunigung und Konzentrationsfähigkeit ihrer Leserschaft bei. Ein kühler Kopf, Ruhe und Fokussierung – das alles ist in unseren hektischen Zeiten gefragter denn je.

Diese vielfältigen Vorteile des regelmäßigen Zeitunglesens sollten nicht allein den Erwachsenen vorbehalten bleiben. Im März 2019 wurde deshalb die Aktion Zeitungspaten der Berliner Zeitung ins Leben gerufen, um die Zeitung und ihre positive Wirkung auch jungen Menschen zugänglich zu machen. Ein Unternehmen, eine Stiftung oder eine Privatperson unterstützen dabei eine Schule ihrer Wahl mit einem Jahresabonnement der Berliner Zeitung. So wird der Nachwuchs mit einem Medium in Kontakt gebracht, das in manchen Haushalten heutzutage leider nicht mehr – wie früher selbstverständlich – auf dem Frühstückstisch liegt. Die Zeitungspatenschaft kann übrigens beliebig oft verlängert werden.

Beitrag zur informierten Welt

Die Zeitungspatenschaft ist sinnvoll, um junge Menschen strukturiert an gut recherchierte Informationen aus verlässlichen Quellen heranzuführen und sie für die Herausforderungen der digitalisierten Welt zu wappnen. Kinder und Jugendliche bekommen mit der Berliner Zeitung einen Zugang zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen in Berlin, Deutschland und der Welt. Dabei wird nebenbei nicht nur die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler gestärkt, es wird auch der Spaß am Lesen gefördert.
(Text/Quelle: Berliner Zeitung)

Emine Demirbüken-Wegner ist eine von mehr als 100 Zeitungspaten und Partnerin der Max-Beckmann-Oberschule in Reinickendorf-West. Unterstützen Sie Schulen in Berlin und Umgebung mit einem Jahresabonnement der Berliner Zeitung.

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