Gemacht
09.09.2019, 08:19 Uhr
Für Reinickendorf-West: Bezirksamt nimmt mehr Geld in die Hand

Eine gute Nachricht erhielt die Wahlkreisabgeordnete für Reinickendorf-West, Emine Demirbüken-Wegner, von Bezirksbürgermeister Frank Balzer: „Im Bereich der Auguste-Viktoria-Allee haben wir zwei Förderprogramme, einmal das Quartiermanagement (QM AVA) und zum anderen das Programm ‚Stadtumbau‘. Gemäß Bezirksamtsbeschluss sind für das Jahr 2020 zusätzlich zu den laufenden Maßnahmen u.a. drei QM-Projekte angemeldet worden. Derzeit prüft die Senatsverwaltung die Finanzierbarkeit. Ich hoffe und bin zuversichtlich, dass der Senat im Sinne des Bezirksamtsvorschlags entscheiden wird.“

Im Einzelnen, so Balzer, sind dies folgende Maßnahmen:

a) QM: Qualifizierung Rosengarten

Der Rosengarten soll im Bereich zwischen Auguste-Viktoria-Allee bis einschließlich des südlich angrenzenden Spielplatzes sowie zwischen General-Barby-Straße und Engelmannweg als Aufenthaltsort für Freizeit und Erholung qualifiziert werden. Da der Rosengarten Bestandteil einer grünen Fußwegverbindung zwischen dem geplanten „Kurt-Schumacher-Quartier“ und dem S-Bahnhof Eichborndamm ist, soll zudem eine barrierefreie Straßenquerung im Bereich der Auguste-Viktoria-Allee zwischen Rosengarten und Meller Bogen entstehen.

b) QM: Qualifizierung der Spiel- und Freiflächen der AWO Kita „Kinderland“

Die Freiflächen der Kita bestehen momentan aus einer Erdfläche mit zwei Geräten und müssen dringend qualifiziert werden. Dazu sollen die Spiel- und Freiflächen erneuert werden, um die Bildungsinfrastruktur zu qualifizieren und um den Kindern und Erzieher/-innen ein sicheres und zeitgemäßes Umfeld bieten zu können.

c) QM: Ausbau Dachgeschoss Interkultureller Mädchen- und Frauentreff

Die Einrichtung stellt einen geschützten Raum für Mädchen und Frauen dar und wird unter anderem auch von geflüchteten Frauen und Mädchen stark frequentiert. Um auf die gewachsene Nachfrage reagieren und mehr Angebote in geschützten Räumlichkeiten anbieten zu können, soll das Dachgeschoss der Einrichtung ausgebaut werden. Durch den Ausbau sollen vor allem geschützte Beratungs- und Therapieräume sowie Räumlichkeiten für Bewegungsangebote geschaffen werden. Ergänzend sollen ggf. auch Maßnahmen im Bereich der energetischen Sanierung und der Herstellung von Barrierefreiheit genutzt werden.

Im Rahmen des Programms ‚Stadtumbau‘ sind vom Bezirksamt Reinickendorf bei der Senatsfinanzverwaltung die notwendigen Anmeldungen vorgenommen worden. Darin befindet sich auch die Maßnahme „Neubau Mensa Mark-Twain-Grundschule“. Auch hier gilt: derzeit prüft die Senatsverwaltung für Finanzen die Finanzierung!