Gemacht
08.08.2019, 19:18 Uhr
Schuljahresbeginn 2019/2020: Im Senat wird viel gequatscht und nichts geschafft
 
"Die CDU-Fraktion in Berlin fordert angesichts der katastrophalen Anfangsbilanz von Schulsenatorin Sandra Scheeres zum jetzigen Schuljahresbeginn einen Bildungsgipfel!", so die Vorsitzende des Bildungsausschusses und Reinickendorfer Abgeordnete Emine Demirbüken-Wegner (CDU). "Dem Berliner Senat stehen Gelder für den Bau von Speiseräumen in den Schulen, für die Erweiterung von Klassenraumkapazitäten und für die Einstellung von Lehrerinnen und Lehrern in einem sehr großen Maße zur Verfügung.

Der Senat hat zudem in dem letzten Jahr sich ein Instrumentarium zur Umsetzung aller von ihm selbst gesetzten Ziele für die Berliner Schulen geschaffen, mit dem Sentorin Scheeres trotz weiterer Warnungen von unserer Seite behauptete, alles pünktlich und zuverlässig zu schaffen. Tatsächlich müssen Eltern und Schüler nun erfahren, dass weder die notwendigen Klassenräume, das ausreichende Lehrpersonal und noch nicht einmal eine hinreichende Zahl an fertigen Essensräumen flächig in Berlin vorhanden sind.

Und zu allem kommt die Hiobsbotschaft, dass in den nächsten wenigen Jahren rund 24.000 Schulplätze wohl fehlen werden. Die Senatorin macht in Schönrederei und scheut sich nicht, den Bezirken die Verantwortung für das Scheitern ihrer eigenen Lösungsansätze zuzuschieben. Elternvertreter, Lehrerverbände und Schülervertretungen sind entsetzt und eine für Frau Scheeres vernichtende Presseerklärung jagt die andere. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller schweigt. Nicht nur mein Eindruck ist, dass im Senat viel gequatscht aber wenig geschafft wird!"

Der Wortlaut des nunmehr gestellten Antrages zur Zusammenkunft eines Bildungsgipfels ist hier im Anhang zu lesen.

420 Einberufung eines Zukunftsgipfels Bildung.pdf