Gemacht
10.07.2019, 10:21 Uhr
Presseerklärung
Viele Worte – noch mehr Geld – Ergebnis: Viel Lärm um nichts!

Viele schöne Worte und wohlplatzierte Zitate aus eigenen Strategiekonzepten können es auch nicht verdecken, der Senat hat bis jetzt in Fragen der Gewinnung neuer Zielgruppen für das Ehrenamt nichts vorzuweisen“, kommentiert die ehrenamtspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Emine Demirbüken-Wegner, die Antworten des Senats auf ihre schriftlichen Anfragen 18/19949 und 18/19950.

Dazu führt sie weiter aus: „Vielfach in den Ausschusssitzungen durch die Senatsvertreterin angekündigt und als wichtiges Ziel der Senatspolitik betont, fallen dazu die aktuellen Ergebnisse geradezu schäbig aus. Denn was bedeutet der Hinzugewinn von 70 neuen Ehrenamtlichen im Jahr 2018 im Vergleich zu den Bereichen, die mit Freiwilligen und Ehrenamtlern unterausgestattet sind?

Und was bedeutet der magere Zuwachs in Bezug auf das in den Antworten angeführte Förderprogramm von 360.000 Euro in 2018 und 1,2 Millionen in 2019? Allenfalls eine Mogelpackung, denn dieses Programm muss allen Berliner Freiwilligenagenturen für ihre Aufgaben und nicht nur der Akquirierung neuer Ehrenamtlicher dienen, wie der Senat einen glauben machen will. Und dafür sind diese Summe mehr als knapp bemessen.

Mein Fazit dazu ist, der Senat wirft wieder einmal in gewohnter Manier mit Nebelkerzen um sich und bleibt auf konkrete Fragen zu Zahlen und Fakten bewusst die Antworten schuldig. Mit seinem bekannten und oft verwendeten Satz ‚Dazu liegen für Berlin keine statistischen Erhebungen vor‘, hat er zudem wieder unter Beweis gestellt, wie man viel Lärm um nichts machen kann.“