Gemacht
13.03.2019, 15:22 Uhr
Presseerklärung
Anhörung zur ESU am 14. März 2019 muss Aufklärung und neue Lösungsansätze bringen

Zur bevorstehenden Anhörung der seit Jahren unverändert schlechten Ergebnisse der Einschulungsuntersuchungen von Berliner Vorschulkindern am 14. März 2019 im Ausschuss für Bildung, Jugend und Familie erklärt die Abgeordnete der CDU-Fraktion und Vorsitzende des Ausschusses, Frau Emine Demirbüken-Wegner:

"Meine Fraktion hat diese Anhörung beantragt, weil die anhaltenden gesundheitlichen Defizite bei den Berliner Vorschulkindern, die insbesondere bei der ESU deutlich zutage treten, großen Anlass zur Sorge geben. Üben diese doch entscheidenden Einfluss auf deren schulische Entwicklung sowie ihren weiteren Lebensweg aus.

Obwohl die Untersuchungsdaten der ESU dem Senat seit Jahren lückenlos vorliegen sowie die damit vebundenen Auswirkungen auf die Kinder bekannt sind, ist nicht zu erkennen, was er eigentlich konkret unternehmen will, um zur Verbesserung der Situation beizutragen. Im Gegenteil: Seine Versuche, die schlechten Ergebnisse herunter zu spielen, um sie dann als "stabile Trends" der Öffentlichkeit zu "verkaufen" (s. SA 18/17827 Anlage) ist unverantwortlich und der eigentliche große Skandal.

Am 14. März könnte der Senat nun auf diesem Gebiet einiges wieder gut machen, indem er neue und notwendig gewordene Lösungsansätze präsentiert, anstatt wie gewohnt, ausdauerndes Eigenlob zu zelebrieren."