Gemacht
22.01.2019, 08:34 Uhr
Mehr Sicherheit für Fußgänger in der Bernauer Strasse – Weiterer Übergang kommt

Die Bernauer Strasse in Tegel-Süd ist eine vielbefahrene Strecke. Sie verbindet nicht nur Reinickendorf mit Spandau. Die Bernauer Strasse hat sich auch seit Jahren zu einer ‚Ausweichstrasse‘ in Richtung Flughafen Tegel TXL entwickelt. Regelmäßig stehen die Verkehrsteilnehmer dort im Stau, wenn es mal wieder im Verkehrsfunk heißt „Tunnel Flughafen Tegel gesperrt“. Zudem sind in den letzten Jahren weitere Wohnungsbauten in Tegel-Süd und der Siedlung Waldidyll dazugekommen. Wege zu und von den Kita- und Schulstandorten kreuzen die Bernauer Strasse. Grund genug, dass auf Anregung von Bürgerinnen und Bürgern sich die Reinickendorfer Wahlkreisabgeordnete Emine Demirbüken-Wegner (CDU) an die Senatsverkehrsverwaltung gewandt hat, um hier Maßnahmen prüfen zu lassen, die die Sicherheit der Fußgängerüberquerungen erhöhen. „Ich kann nun einen Teilerfolg vermelden. Wir bekommen in der Bernauer Strasse einen weiteren Fußgängerüberweg!“, so freut sich Demirbüken-Wegner.

In einem entsprechenden Schreiben der Senatsverwaltung heißt es: „Die Bernauer Straße verläuft größtenteils geradlinig und ist für die Verkehrsteilnehmer gut überschau- und einsehbar. Zu Fußgehende können derzeit über den vorhandenen Fußgängerüberweg bzw. an den Lichtzeichenanlagen (Ampeln) am Sterkrader Weg, am Kamener Weg sowie an der Neheimer Straße die Straße gesichert queren. Durch diese Lichtzeichenanlagen entstehen darüber hinaus immer wieder Lücken in den Fahrzeugfolgen, die unter Beachtung der erforderlichen Aufmerksamkeit auch ein sicheres Queren an anderen Stellen der Bernauer Straße ermöglichen. Diese Einschätzung wird auch durch eine aktuelle Abfrage der polizeilichen Verkehrsunfallauswertung bestätigt. Zur Erleichterung der Überquerung ist darüber hinaus – wie von Ihnen vorgeschlagen - eine weitere Querungshilfe in Form eines Fußgängerüberweges in Höhe der Bushaltestellen zum Mescheder Weg vorgesehen.

Demirbüken-Wegner wartet nun auf die Umsetzung: „Die erforderlichen straßenverkehrsbehördlichen Maßnahmen sind bereits durch die Senatsbehörde gegenüber dem Straßenbaulastträger, also dem Bezirksamt Reinickendorf von Berlin - Straßen- und Grünflächenamt - , angeordnet worden. Die Umsetzung obliegt dem vorgenannten Straßen- und Grünflächenamt. Ein genauer Zeitpunkt ist noch nicht bekannt. Auch hier bleibe ich dran!