Gemacht
22.01.2018, 20:07 Uhr
Mongolische Delegation zu Gast im Abgeordnetenhaus Berlin – Besuch der Sitzung des Bildungsausschusses
Die Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Jugend und Familie, Emine Demirbüken-Wegner, empfing in der Januarsitzung íhres Ausschusses eine Delegation von Fachpolitikern aus der Mongolei.  
Seit Langem existieren enge Verbindungen zwischen dem mongolischen Nationalparlament und dem Berliner Abgeordnetenhaus. Die Mongolei ist eine parlamentarische Demokratie mit rechtsstaatlicher Verfassung. Der Große Staats-Khural, ein Einkammerparlament, hat 76 Sitze und ist laut Verfassung das höchste Organ der Staatsmacht. Die Mongolei ist ein Zentralstaat mit 21 Provinzen. Durch den Besuch im Abgeordnetenhaus hatte die mongolische Delegation die Gelegenheit, einen Einblick in das föderale Staatswesen der Bundesrepublik zu bekommen.

Die engen Beziehungen zwischen der Mongolei und Deutschland gehen auf das frühere Sonderverhältnis zwischen der DDR und der Mongolischen Volksrepublik zurück. Gegenwärtig gilt Deutschland als wichtigster Handelspartner der Mongolei in der Europäischen Union. Auf der anderen Seite zählt die Mongolei zu einem der rohstoffreichsten Länder der Erde und ist aufgrund dessen auch für Deutschland ein sehr wichtiger Handelspartner.

Alljährlich auf der ITB präsentiert sich die Mongolei als Partnerland und wirbt bspw. mit der Selbstbeschreibung „Nomadic by nature“. Rund 40% der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft und die meisten von ihnen ziehen als Nomaden durchs Land. Im Gegensatz dazu ist Ulan Bator, die Hauptstadt der Mongolei, eine moderne Großstadt mit einem facettenreichen Kulturangebot. Der zentralasiatische Staat zwischen Russland und China beeindruckt Besucherinnen und Besucher vor allem mit seiner endlosen Weite und seinen eindrucksvollen Naturkulissen. Mit knapp drei Millionen Einwohnern und einer Fläche dreimal so groß wie Deutschland zählt die Mongolei zu den am dünnsten besiedelten Staaten der Welt.

 

 
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