Emine Demirbüken-Wegner
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Gemacht
08.07.2019, 21:40 Uhr
Presseerklärung
KaBoN-Baumfällungen: Wenn der Senat sich mal was selbst genehmigt...
 
Der Aufschrei und Ärger im Februar und April 2019 war groß: Zur Schaffung des sogenannten Ankunftszentrums für Flüchtlingen auf dem Wittenauer KaBoN-Gelände wurden flächig Bäume gefällt. Nicht nur, dass diese Fällungen ohne ordentliche Bürgerinformationen erfolgten... insbesondere das Ausmaß und diemitten in der Vegetationsperiode April stattfindenden Fällungen verschlugen den Bürgerinnen und Bürgern die Sprache. "Versuche doch mal einer in seinem Garten einen Baum zu dieser Zeit zu fällen. Plötzlich stehen alle möglichen Ämter in der Gartentür und man kommt sich wie ein Schwerverbrecher vor!", so dachten mit Wut im Bauch viele Anwohnerinnen und Anwohner in den beschaulichen Einfamilienhausgebieten rund um die KaBoN. 

Die Wahlkreisabgeordnete Emine Demirbüken-Wegner stellte eine Anfrage an den Senat nachdem das Bezirksamt Reinickendorf nur eine Teilaufklärung für neun von 
42 (!!!) Baumfällungen liefern konnte. Die Antwort liegt jetzt vor... und siehe da: der Senat genehmigte sich die Fällungen mal selbst!!! Zuständig für die Errichtung des Ankunftszentrums und damit 'Bauherr' ist die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales (Die Linke). Die Fällungen erfolgten seitens der Dienststelle 'Berliner Forsten', die der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (Grüne) untersteht. Den genauen Wortlaut kann man der Drucksache S18-19954 entnehmen. Mag sich der Bürger sein eigenes Bild von diesem Vorgang machen....