Gemacht
04.07.2017, 10:50 Uhr
Das Ohr bei den Sorgen Krebsbetroffener
Die Berliner CDU-Politikerin Emine Demirbüken-Wegner kümmert sich um krebsbetroffene Familien – als Projektpatin für die Krebsstiftung Berlin

Ob als Staatssekretärin für Gesundheit, als CDU-Abgeordnete oder als Vorsitzende des Ausschusses für Bildung Jugend und Familie – für soziale und gesundheitspolitische Themen hat sie sich schon immer leidenschaftlich eingesetzt. Emine Demirbüken-Wegner hat im April 2015 deshalb auch gerne den Ruf ins Kuratorium der Krebsstiftung Berlin angenommen. Weil ihr, wie sie sagt, „Krebspatienten und ihre Angehörigen besonders am Herzen liegen.“

Ihre Empathie und ihr Talent, auf Menschen zuzugehen, setzt sie seit Anfang des Jahres nun außerdem als Projektpatin ein: In ihrem Wahlbezirk Reinickendorf bewirbt sie das psychoonkologische Beratungsangebot der Berliner Krebsgesellschaft aus fester Überzeugung. „Da eine Krebserkrankung für die Betroffenen ein schwerer Schicksalsschlag ist und viele Ängste und Unsicherheiten mit sich bringt, brauchen sie in allen Phasen der Krankheit Zuwendung und Unterstützung“, sagt sie. „Deshalb bin ich froh, dass die Krebsstiftung zur Stabilisierung der Erkrankten ein Berlin-weites Projekt initiiert hat, dem ich als Projektpatin zur Seite stehen darf.“

„Frühe Information wird sich auszahlen“

Überzeugt, dass sich frühzeitige Information über Angebote zur psychologischen Unterstützung auszahlen wird, führt die engagierte CDU-Politikerin Informationsgespräche, wo immer sich die Gelegenheit bietet. Neben Vorträgen in Vereinen und Verbänden legt sie zum Beispiel Informationsflyer der Berliner Krebsgesellschaft in Geschäften aus.

Vor allem hat die Mutter zweier Kinder stets ein offenes Ohr für jede und jeden Hilfesuchenden sowie für die Probleme in den Familien und deren spezifische Unterstützungsbedarfe. Dabei spielt bei ihr der Blick auf die Uhr keine Rolle. „Das wissen die Menschen zu würdigen und erweisen mir großes Vertrauen, indem sie mir freimütig aus ihrem Leben erzählen und mich intensiv teilhaben lassen an ihrem Leid, an ihrem Schmerz, aber auch an ihrer Freude.“

In den vielen persönlichen Gesprächen mit Betroffenen ist ihr klar geworden, dass vor allem der Zugang zu denen gefunden werden muss, die diese Krankheit immer noch tabuisieren oder unterschätzen. Das ist nach ihren Beobachtungen insbesondere bei sozial schwachen und Menschen mit Migrationshintergrund der Fall.

Um besseren Zugang zu diesen Menschen zu finden, gab sie zum Beispiel kürzlich ein Interview im Sender Metropol FM, in dem sie auf Türkisch für ihr Anliegen warb. Ende Februar trat sie in gleicher Mission in einer großen Informationsveranstaltung in Reinickendorf auf. Hier ging es ihr außerdem darum, Multiplikatoren zu gewinnen, also Menschen mit ins Boot zu holen, die beispielsweise über Sozialprojekte, Freizeiteinrichtungen, Kirchgemeinden und Interessenvertretungen Zugang zu dieser Zielgruppe haben. „Diese Multiplikatoren in das Anliegen der Stiftung einzubinden, ist für mich ein weiterer wichtiger Teil des Projekts, um damit das Betreuungs- und Beratungsnetz zum Wohle der Krebspatienten noch enger zu knüpfen“, sagt die zupackende Frau. Demnächst will Emine Demirbüken-Wegner mit Unternehmerinnen und Unternehmern sprechen. Berührungsängste hat sie als gestandene Politikerin keine.


Quelle:

Beatrice Hamberger

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