Gemacht
18.06.2017, 13:03 Uhr
QM AVA: Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept weiter optimiert
Der Ausschuss für Sozialraumentwicklung der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf befasst sich intensiv mit den Rahmenbedingungen und –daten zum Quartiersmanagement in der Auguste-Viktoria-Strasse/Klixstrasse (QM AVA). Wichtiger Baustein aller Entwicklungsansätze, die zu einem Erfolg des QM AVA führen sollen, ist das  sogenannte „Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept“ (IHEK).
Auch der Quartiersrat des QM ist hier als Gremium aktiv beteiligt und liefert Anregungen, Ideen, Konzepte. Dazu heißt es vom Quartiersratssprecher Michael Mücke: „Das IHEK bildet die Arbeitsgrundlage des Quartiersmanagements Auguste-Viktoria-Allee und kann als lebendiger Text verstanden werden, der gemeinsam mit allen an der Quartiersarbeit beteiligten Menschen im zwei Jahres Takt fortgeschrieben wird, Schwerpunkte setzt und direkten Bezug auf die aktuellen Bedarfe im Stadtteil nimmt.“

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des QM AVA formulieren zur Arbeit mit dem IHEK folgendes: „Grundlegende Bausteine des IHEKs sind die zahlreichen aktivierenden Anwohnerbefragungen, Expertengespräche, die Auftaktveranstaltung mit einem beteiligenden Part, das Kiezfest im Sommer 2016 und die Workshops im Rahmen des Quartiersrates mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Verwaltung und den Fachämtern sowie interessierten Nachbarinnen und Nachbarn im November und Dezember 2016 im Rahmen des offenen Quartiersräte-Workshops.
Aus dieser umfassenden Beteiligung entwickelte sich auch die Leitidee des IHEKs als ‚Stadtteil der sozialen Integration‘“.


Michael Ermisch, Bürgerdeputierter im Ausschuss für Sozialraumorientierung und langjährig erfahrener Fachmann bei verschiedenen QM-Projekten erläutert: „Gemeint ist damit, dass rund um die Auguste-Viktoria-Allee sehr unterschiedliche Bevölkerungsgruppen mit verschiedenen Lebensentwürfen und Lebenswelten, kulturellen und sozioökonomischen Ausgangssituationen und Wünschen leben und dass es in der Quartiersarbeit der nächsten Jahre darum gehen wird, die Menschen zusammenzubringen und das nachbarschaftliche Miteinander zu fördern. Der Begriff Integration umfasst also mehr als die damit in Verbindung gesetzte Einbindung von Zuwandererinnen und Zuwanderern. Vielmehr geht es darum, für alle Anwohnerinnen und Anwohner des Gebietes die Chance der gesellschaftlichen Teilhabe zu erhöhen – unabhängig von ihrer Herkunft oder Verweildauer im Stadtteil.“

Nachdem das IHEK weiteren Prüfungen durch die zuständigen Stellen des Bezirks und des Senats unterzogen worden ist, wird die Endfassung voraussichtlich im Herbst 2017 veröffentlicht werden.

-> IHEK QM AVA.pdf